Vom milden Golfstrom klimatisch verwöhnt, sind die britischen "Channel Islands" vor
der Küste Frankreichs zu jeder Jahreszeit ein abwechslungsreiches Urlaubsparadies für
Erholungssuchende. Ein Mikrokosmos voller Kontraste lädt den natur- und kulturinteressierten
Besucher zu einer reizvollen Entdeckungstour ein, denn jede Insel hat ihren eigenen Charakter.
Die Kanalinseln liegen nur einen "Katzensprung" voneinander entfernt und sind durch
regelmäßige Fähr- bzw. Flugverbindungen bestens zu erreichen.
Jersey bietet vielfältige Urlaubsmöglichkeiten - von den
schönen Sandstränden im Süden zur bizarren Steilküste im
Norden, von ruhigen einsamen Wegen im Landesinneren bis hin zu den geschäftigen
Einkaufsstraßen der Inselhauptstadt St. Helier, von kristallklarem Wasser
bis zu beschaulichen Besuchen der vielen historischen Sehenswürdigkeiten.
Jersey ist ein wahres Paradies für Sportler - ob im Freien oder in der Halle,
ob zu Land oder im Wasser, ob Anfänger oder Könner - Jersey bietet
eine Vielzahl von Sportmöglichkeiten für einen aktiven Urlaub.
Viele Besucher, die zum ersten Mal auf die Inseln kommen, sind überwältigt
vom üppigen Grün im Landesinneren und der Blumen- und Pflanzenvielfalt.
Die "Green Lanes" wurden für Radler und Wanderer eingerichtet und helfen,
die Natur in ihrer ganzen Schönheit zu erhalten.
Essen ist eine Leidenschaft auf Jersey, und die Insel genießt einen
ausgezeichneten Ruf für ihre hervorragenden Speisen. Wohlschmeckende
frische Meeresfrüchte und heimische Produkte sind auf jeder Speisekarte zu
finden.
Ähnliches gilt auch für Guernsey, die zweitgrößte
der Kanal-Inseln, angefangen mit den weiten Sandstränden im Westen und
Norden, bis hin zur Steilküste im Süden.
Das Inselinnere bietet viel Grün, hübsche Ortschaften mit kleinen
Häuschen und Gärten voller Blumen und ruhige Wege, auf denen man fast
ewig wandern kann. Daneben gibt es etliche historische Sehenswürdigkeiten
zu besichtigen oder auch die Möglichkeit zum Einkaufsbummel im Hauptort St.
Peter Port.
Zu Fuß zu erreichen - aber nur bei Ebbe, ist das im Nordwesten Guernseys gelegene
Eiland Lihou. Sehenswert sind dort die Überreste einer Klosterruine aus dem
zwölften Jahrhundert.
Die Überfahrt von Guernsey nach Herm dauert nur 20 Minuten, die weißen Sandstrände schimmern schon von weitem verlockend. Mit einer Fläche von gut zwei Quadratkilometern und mit ca. 100 Einwohnern ist Herm die kleinste bewohnte Kanalinsel. Die Insel ist autofrei und an einem Nachmittag zu Fuß umrundet. Wer die absolute Ruhe sucht, findet sie dort garantiert. Auch die Bewohner Guernseys entspannen gerne auf Herm.
Ideales Ziel für einen Tagesausflug ist die ehemalige Seeräuberhochburg Sark. Das Landesinnere läßt sich am besten auf Schusters Rappen, mit dem Fahrrad oder ganz nostalgisch mit der Pferdekutsche erkunden - auch auf Sark sind Autos tabu. Besonders beeindruckend sind die spektakulären, bis zu 120 Meter hohen Klippen, die teilweise fast senkrecht ins Meer abfallen.
Die nördlichste und drittgrößte der Kanalinseln ist Alderney. Bereits der 15-minütige Flug mit einer kanarienvogelgelben Propellermaschine der Fluggesellschaft Aurigny Air ist ein Erlebnis. Auf ausgedehnten Spaziergängen zieht die rauhe Naturschönheit der Insel den Besucher in ihren Bann. Ein breites Angebot an Outdooraktivitäten wie Tennis, Golf, Wassersport oder Radfahren und die vielen historischen Relikte wie zum Beispiel die zwöf frühviktorianischen Festungen der Insel, machen eine Übernachtung auf Alderney lohnenswert. Auf Alderney gibt es neun Hotels, einige liebevoll ausgestattete Gästehäuser und einen gepflegten Campingplatz.